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Talentsuche am Girls' Day: Attenberger zeigt moderne Vermessung

St. Wolfgang, 24. April 2026. Am 23. April öffnete die Josef Attenberger GmbH ihre Türen für den Girls’ Day. 13 neugierige Schülerinnen von verschiedenen Schulen aus der Umgebung entdeckten die Welt der modernen Vermessungstechnik und erlebten, welche spannenden Berufsfelder es in der Branche gibt.


Die Initiative startete im Innendienst: "Ich habe den Girls’ Day über die Schule meiner Tochter entdeckt und wollte meine Begeisterung für unsere Produkte weitergeben", sagt Marion Barkhaus (seit fast 10 Jahren im Betrieb). Geschäftsführerin Susanne Salzeder ergänzt: "Wir wollen Berührungsängste abbauen und perspektivisch Talente jenseits klassischer Rollenbilder gewinnen.“ Sichtbarkeit mache Technik für Frauen zur Normalität. Deswegen sei es eine Selbstverständlichkeit für Attenberger, teilzunehmen.

Am Morgen war die Stimmung eine Mischung aus gespannter Vorfreude und Offenheit. "Ich will einfach mal genau messen und sehen, wie das funktioniert", fasste eine Teilnehmerin ihr Ziel zusammen. Viele kamen ohne feste Vorstellung, aber mit dem Wunsch, sich einen ersten Überblick über das gesamte Berufsfeld und seine Möglichkeiten zu verschaffen. Dass der Tag eine willkommene Abwechslung zum gewohnten Schulalltag bot, sorgte für eine lockere Atmosphäre von der ersten Minute an.


Alle Gewerke im Schnelldurchlauf

Dass Vermessung weit mehr ist als nur mit einem Stativ am Straßenrand zu stehen, wurde beim Stationen-Modell schnell klar. Bei Geschäftsführer Tobias Klinkan und Vermessungsprofi Michael Ebersberger tauchten die Mädchen in die digitale Welt ein: Ein Raum wurde live gescannt, während die Schülerinnen am Bildschirm verfolgten, wie aus Millionen Punkten ein 3D-Modell entstand. Auch die „Drohnen-Mission“ zeigte: Ohne präzise Planung hebt hier niemand ab.

In der Support-Werkstatt bei Alex Glatz und Bernhard Wastl war logisches Denken gefragt, während die "Laser-Challenge" bei Geschäftsführer Christoph Attenberger bewies, wie viel effizienter moderne Technik gegenüber der Wasserwaage ist. Um das Bild abzurunden, lernten die Mädchen auch die restlichen Gewerke kennen: Im Vertriebsinnendienst erfuhren sie zum Beispiel, wie Aufträge koordiniert werden, während sie im Marketing kreativ wurden, um die High-Tech-Produkte für Social Media in Szene zu setzen.

Erwartungen erfüllt

"Ja, es hat wirklich Spaß gemacht", resümierte eine Teilnehmerin. Besonders der Drohnenflug und die Ergebnisse in Form von Punktwolken sorgten für Staunen. Das wichtigste Ergebnis des Tages: Auf die Frage, ob sie sich nun einen Job in der Vermessung vorstellen könnten, gingen bei zwei Drittel der Mädchen die Hände nach oben.

Geschäftsführerin Susanne Salzeder zog ein zufriedenes Resümee: "Das große Interesse der Mädchen zeigt uns, dass technisches Verständnis und Offenheit für Innovationen keine Frage des Geschlechts sind. Wir wollen Barrieren abbauen und zeigen, wie modern unsere Arbeitswelt ist." Mit einem neuen und geschärften Bild eines modernen Berufsfelds im Gepäck endete ein Tag, der bewiesen hat: Die Vermessungstechnik von morgen ist definitiv auch weiblich.